Skip to content

Veranstaltungen


Öffnungszeiten der Dauerausstellung im Jüdisches Museum Göppingen

Mittwoch + Samstag: 13.00 Uhr - 17.00 Uhr

Sonntag + Feiertag: 11.00 Uhr - 17.00 Uhr

Fotografie: Wolfgang Horny

Im 19. Jahrhundert hatte Jebenhausen eine der größten jüdischen Gemeinden Württembergs.

Die Ausstellung handelt von der Geschichte der Juden in Jebenhausen und Göppingen. Diese begann 1777 mit der Ausstellung eines Schutzbriefs für jüdische Familien durch die Ortsherrschaft der Herren von Liebenstein.



Eislingen

Stolpersteinlegung durch Gunter Demnig

Verlegung des Stolpersteins für Arthur Schrag

am 30. März um 12.30 Uhr in der Jahnstraße 5

Es ist der fünfte Stolperstein, der in Eislingen an ihrem Wohnort und Lebensmittelpunkt an die Menschen erinnert, die von einem Unrechtsregime wegen ihres „Andersseins“ verfolgt und ermordet wurden.


30. März 18.30 Uhr, Foyer im Rathaus Eislingen

Gunter Demnig spricht über seine künstlerische Laufbahn und über sein europaweites Stolperstein-Projekt


04. April 19.30 Uhr, Stadthalle Eislingen

"Liebe lässt sich nicht verbieten“ – die lange Geschichte der Verfolgung homosexueller Männer.

Ein Vortrag der Historikerin Claudia Weinschenk


Sa. 06.04.19, 20 Uhr: Milk (in der VHS) eine Kooperation mit dem OpenEndKino Göppingen

Regie: Gus Van Sant (USA 2009) mit Sean Penn, Josh Brolin, Emile Hirsch (129 Min)

Harvey Milk zieht Anfang der 1970er Jahre mit seinem Freund Scott Smith nach San Francisco und eröffnet dort im Gastro-Viertel einen Fotoshop. Es kommt zu Anfeindungen aus der Umgebung, die Harveys und Scotts Homosexualität zum Grund haben. Als Reaktion auf die homophoben Angriffe geht Milk zunehmend offensiv mit seiner Sexualität um. Sein Laden wird zum Szenelokal, das Viertel zur Hochburg der zaghaft erwachenden Schwulenbewegung und er selbst steuert direkt auf eine politische Karriere zu…
“…Über diesen Qualitäten thront das oscarreife Spiel Sean Penns, der gänzlich in seiner Rolle aufgeht. Sein untrügliches Gespür für anspruchsvolle Stoffe muss der Darsteller und Regisseur längst nicht mehr unter Beweis stellen. Und doch überbietet er sich hier einmal mehr selbst. Sein Harvey Milk strahlt einen Sanftmut aus, der schwer in Worte zu fassen ist. Penn spielt die Figur nicht, er lebt sie.“ filmstarts.de

Do. 11.04.19, 20 Uhr: Rafiki (im Club Bambule) eine Kooperation mit dem OpenEndKino
CVJM-Haus Ulrichstr. 29, 73033 Göppingen

Regie: Wanuri Kahiu (Südafrika/F) mit Samantha Mugatsia, Sheila Munyiva, Jimmi Gathu
(82 Min)Kena und Ziki sind gute Freundinnen, die auch aneinander festhalten, obwohl politische Probleme zwischen ihren Familien stehen und die konservative Gesellschaft es ihnen nicht leicht macht. Schon früh wird den Mädchen in Kenia beigebracht, was von den Frauen in ihrem Land erwartet wird: Die Frau hält sich zurück, ist artig und fügt sich dem Willen des Mannes. Im täglichen Leben äußert sich das zum Beispiel so: Kenas Mutter wurde von ihrem Mann für eine jüngere Frau verlassen. Doch nicht er wird dafür verantwortlich gemacht, sondern Kenas Mutter. Kea möchte so ein Leben nicht führen. Sie möchte selbstbestimmt und frei sein. Obwohl ihr Vater und Zikis Vater politische Konkurrenten sind, freunden die beiden sich an, was im Viertel für viel Gesprächsstoff sorgt. Als sie sich ineinander verlieben, müssen sie sich zwischen Glück und Sicherheit entscheiden.
„Rafiki“ basiert auf der Kurzgeschichte „Jambula Tree“ der aus Uganda stammenden Autorin Monica Arac de Nyeko.
„Die Botschafterin des Glücks heisst Wanuri Kahiu. Die 38-jährige Kenianerin hat einen Begriff geprägt, der gerade um die Welt geht: Afro-Bubblegum. Es ist der Name einer von ihr mitbegründeten Firma in Nairobi, für die Filmregisseure, Musiker, Modedesigner und Grafiker arbeiten. Vor allem ist Afro-Bubblegum aber so etwas wie eine Vision für ein anderes Afrika. Ein fröhliches Afrika.
«Afro-Bubblegum soll Afrika auf hoffnungsvolle, vergnügliche Art darstellen», sagte Wanuri Kahiu unlängst im Gespräch am Festival in Cannes, wo sie mit ihrem Spielfilm «Rafiki» eingeladen war (…). «Wir brauchen neue Bilder von ­Afrika. Um dem entgegenzuwirken, was die Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie die ‹single story› nennt.»“ Tagesanzeiger Zürich

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *