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Veranstaltungen


Öffnungszeiten der Dauerausstellung im Jüdischen Museum Göppingen

Mittwoch + Samstag: 13.00 Uhr - 17.00 Uhr

Sonntag + Feiertag: 11.00 Uhr - 17.00 Uhr

Fotografie: Wolfgang Horny

Im 19. Jahrhundert hatte Jebenhausen eine der größten jüdischen Gemeinden Württembergs.

Die Ausstellung handelt von der Geschichte der Juden in Jebenhausen und Göppingen. Diese begann 1777 mit der Ausstellung eines Schutzbriefs für jüdische Familien durch die Ortsherrschaft der Herren von Liebenstein.

GEDENKEN AN DIE POGROMNACHT

Am Samstag, 9. November, wird der Opfer der Pogromnacht von 1938 gedacht.

Wie in vielen Orten in Deutschland und Österreich wurde auch in Göppingen in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 die Synagoge angezündet und zerstört. Nach der Brandstiftung durch einen SA-Trupp aus Geislingen wurden in der Stadt ein jüdisches Kaufhaus und ein Hotel demoliert, danach alle jüdischen Männer zwischen 16 und 65 Jahren verhaftet und in den Tagen danach in das KZ Dachau gebracht.

Am Samstag, 9. November, um 18 Uhr lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Göppingen (ACK) zum Gedenken an die Nacht der Synagogenbrände 1938 zu einem ökumenischen Friedensgebet in der Oberhofenkirche. Anschließend führt ein Friedensweg mit Kerzen zum Synagogenplatz; dort beginnt um 18:45 Uhr die städtische Gedenkveranstaltung mit Ansprache von Oberbürgermeister Guido Till. Im Anschluss lesen Schülerinnen und Schüler der Uhland-Realschule aus Berichten von Zeitzeugen; das Gedenkgebet „El male rachamim“ spricht Rafael Mizrahi, Jüdische Gemeinde Stuttgart und Mitglied der Unterstützergruppe Yad Vashem.  

Weitere Veranstaltungen

Donnerstag, 7. November, 18 Uhr:

Führung durch das neu gestaltete Jüdische Museum in Jebenhausen mit Dr. Karl-Heinz Rueß; Eintritt und Führung kosten sechs Euro.

Donnerstag, 14. November, 19 Uhr:

Vortrag „Elisabeth Schmitz – wie sich die Protestantin für Juden einsetzte, als ihre Kirche schwieg“ mit Sibylle Biermann-Rau in der Stadtkirche; Eintritt sechs Euro, ermäßigt fünf Euro.

Donnerstag, 21. November, 19 Uhr, Stadtkirche:

Zur Geschichte des christlichen Antijudaismus und der Judenverfolgungen; Eintritt sechs Euro, ermäßigt fünf Euro.

 

Mittwoch, 27. November, 15 Uhr
Wenn drei Sterne am Himmel stehen...
Ein Jahr im Jüdischen Kalender

Weißt du, dass laut jüdischem Kalender bereits das Jahr 5779 geschrieben wird? Oder warum jeden Freitag die „Königin Schabbat“ in die Häuser von Jüdinnen und Juden einzieht und einmal im Jahr die Kinder in der Synagoge richtig Krach machen dürfen? Die Teilnehmer erfahren dabei Interessantes, Spannendes und auch Lustiges rund ums Judentum. Außerdem warten viele Überraschungen zum Ausprobieren.

Kurs für 8- bis 12-Jährige, max. 10 Kinder, Materialkosten 3 ,– €.
Anmeldung erforderlich unter 07161 650-9911 oder an museen@goeppingen.de

Sonntag, 22. Dezember, 17.00 Uhr
Chanukka- Jüdisches Lichterfest

Arnold Kuppler, Gammelshausen
Jüdisches Museum in der Alten Kirche Jebenhausen
Archiv und Museen der Stadt Göppingen
Eintritt: € 5,–; bis 18 Jahre frei

Zum Gedenken an die Wiedereinweihung des Jerusalemer Tempels nach den Makkabäerkämpfen im Jahr 165 vor Chr. wird 8 Tage lang das Lichterfest gefeiert, das auch im Neuen Testament erwähnt wird. Jeden Abend wird ein weiteres Licht gezündet. In diesem Jahr fällt das erste Licht auf den Abend des vierten Advents, den 22. Dezember. In den letzten Jahren ist es üblich geworden, die Chanukkalichter öffentlich zu entzünden, etwa in Stuttgart oder Ulm. Arnold Kuppler wird den Ursprung des Festes erläutern und mit Liedern in die Bräuche einführen.

 

Israelische Kulturwochen vom 04.11 - 17.11.2019

Das Programm können Sie hier einsehen

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