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Veranstaltungen


Öffnungszeiten der Dauerausstellung im Jüdisches Museum Göppingen

Mittwoch + Samstag: 13.00 Uhr - 17.00 Uhr

Sonntag + Feiertag: 11.00 Uhr - 17.00 Uhr

Fotografie: Wolfgang Horny

Im 19. Jahrhundert hatte Jebenhausen eine der größten jüdischen Gemeinden Württembergs.

Die Ausstellung handelt von der Geschichte der Juden in Jebenhausen und Göppingen. Diese begann 1777 mit der Ausstellung eines Schutzbriefs für jüdische Familien durch die Ortsherrschaft der Herren von Liebenstein.

Freitag, 30. August, 10‒12 Uhr
Tänzer, Sontheim, Rosenthal
Geschichte und Geschichten der Juden in Jebenhausen und Göppingen

Seit wann gibt es jüdisches Leben in Baden-Württemberg? Warum kamen Juden vor etwa 200 Jahren nach Jebenhausen und später nach Göppingen? Wie sah das Alltagsleben der jüdischen Bewohner aus? Was ist heute davon übrig geblieben?
Diesen Fragen und vielen mehr geht der Kurs auf den Grund. Dabei lernen die Teilnehmer Lebensgeschichten interessanter Personen wie etwa des Unternehmer-Ehepaars Rosenthal, des Star-Opernsängers Heinrich Sontheim und des Rabbiners Aron Tänzer kennen. Nach einem Quiz im Anschluss gilt es, jüdische Kultur am Beispiel der Schabbat-Feier aktiv zu erleben.

Kurs für 8- bis 12 Jährige, max. 10 Kinder, Materialkosten 3,‒ €
Anmeldung erforderlich unter 07161 650-9911 oder an museen@goeppingen.de
Europäischer Tag der Jüdischen Kultur

Sonntag, 1. September, 14.00 Uhr
Rundgang durch den Jüdischen Friedhof Jebenhausen

Führung: Arnold Kuppler, Gammelshausen
Treffpunkt: Friedhofs-Tor am Kreuzhaldenweg, Jebenhausen
Archiv und Museen der Stadt Göppingen

Der Europäische Tag der jüdischen Kultur ist ein Aktionstag, der seit 1999 jährlich am 1. Sonntag im September begangen wird. Der Tag wird in rund 30 europäischen Ländern von jüdischen und nichtjüdischen Organisationen gemeinsam veranstaltet. Er dient dazu, das europäische Judentum, seine Geschichte, Traditionen und Bräuche in Vergangenheit und Gegenwart besser kennenzulernen.
Vortrag in der Reihe „Göppinger Köpfe‟

Montag, 23. September, 19.30 Uhr
Anna von Sprewitz und die Villa Wieseneck in Jebenhausen

Arnold Kuppler, Gammelshausen
Jüdisches Museum in der Alten Kirche Jebenhausen
Archiv und Museen der Stadt Göppingen
Eintritt: € 5,–; bis 18 Jahre frei

Nach schwerer Erkrankung suchte die Diakonisse Anna von Sprewitz aus Güstrow den Seelsorger und Heiler Christoph Blumhardt in Bad Boll auf. Sie erkannte in ihm einen Seelenverwandten und wurde leitende Mitarbeiterin im Kurhaus. Als Pfarrer Blumhardt bei einer Palästinareise an Malaria erkrankte, zogen sich beide zur Erholung nach Jebenhausen in die Villa Wieseneck zurück. Sie war bis 1887 Wohnsitz des jüdischen Kammersängers Heinrich Sontheim. 1913 gründeten sie die Stiftung Kinderheim Wieseneck.

Blumhardt stirbt 1919 in Jebenhausen. Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Herrnhuter Friedhof in Bad Boll. Anna von Sprewitz ist in einem Sammelgrab des Kinderheims Wieseneck auf dem Friedhof in Jebenhausen begraben. Beide erhielten 1913 die Ehrenbürgerwürde der Gemeinde Jebenhausen. Nach Anna von Sprewitz ist in Jebenhausen eine Straße benannt.
Junge Geschichtsforscher

Mittwoch, 27. November, 15 Uhr
Wenn drei Sterne am Himmel stehen...
Ein Jahr im Jüdischen Kalender

Weißt du, dass laut jüdischem Kalender bereits das Jahr 5779 geschrieben wird? Oder warum jeden Freitag die „Königin Schabbat“ in die Häuser von Jüdinnen und Juden einzieht und einmal im Jahr die Kinder in der Synagoge richtig Krach machen dürfen? All dem geht der Ferienkurs am Freitag, 14. Juni von 10 bis 12 Uhr im Jüdischen Museum Göppingen auf den Grund. Die Teilnehmer erfahren dabei Interessantes, Spannendes und auch Lustiges rund ums Judentum. Außerdem warten viele Überraschungen zum Ausprobieren.

Kurs für 8- bis 12-Jährige, max. 10 Kinder, Materialkosten 3 ,– €.
Anmeldung erforderlich unter 07161 650-9911 oder an museen@goeppingen.de
Vortrag

Sonntag, 22. Dezember, 17.00 Uhr
Chanukka- Jüdisches Lichterfest

Arnold Kuppler, Gammelshausen
Jüdisches Museum in der Alten Kirche Jebenhausen
Archiv und Museen der Stadt Göppingen
Eintritt: € 5,–; bis 18 Jahre frei

Zum Gedenken an die Wiedereinweihung des Jerusalemer Tempels nach den Makkabäerkämpfen im Jahr 165 vor Chr. wird 8 Tage lang das Lichterfest gefeiert, das auch im Neuen Testament erwähnt wird. Jeden Abend wird ein weiteres Licht gezündet. In diesem Jahr fällt das erste Licht auf den Abend des vierten Advents, den 22. Dezember. In den letzten Jahren ist es üblich geworden, die Chanukkalichter öffentlich zu entzünden, etwa in Stuttgart oder Ulm. Arnold Kuppler wird den Ursprung des Festes erläutern und mit Liedern in die Bräuche einführen.

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